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Hamburger Jazz Workshop „Spirit Of New York Jazz“

Sa., 21. März 2020 (Workshop I) und/oder So., 22. März 2020 (Workshop II)

Als professioneller Jazz Pianist mit mehr als 30 jähriger Erfahrung in Jazz, weiß ich es, praxisorientierten Workshop anzubieten. Meine zahlreichen Auftritte in den New Yorker Jazz Clubs (Smalls, Mezzrow, Smoke, Zink Bar u.a), aktives Musizieren mit New Yorker Kollegen und intensive Unterrichtstätigkeit inspirieren mich, jedem Teilnehmer zu helfen, seine Jazz Piano Fähigkeiten auf einen sie/Ihn befriedigenden Level zu bringen.

Das ist mein Angebot: Jazz Piano wirklich spielen lernen.

Das Themata des Workshops umfasst hauptsächlich den Jazz der Goldenen Ära der  40er bis 60er Jahre. Genau in diesen Zeiten ist Modern Jazz erwachsen geworden und bleibt für zeitgenössische Jazzmusiker ein Fundament für weitere Entwicklungen und Entdeckungen in der Jazz Musik.

Das Hauptziel des Workshops ist, die Teilnehmer vor allem mental “fit” zu machen und denen beizubringen, wie man sich selbst “unterrichtet”.

Workshop I

Sa., 21.03.2020

Teil 1 ist vor allem auf “Anfänger” ausgerichtet und zusammengestellt. Unter “Anfänger” verstehe ich die Teilnehmer, die entweder geringe oder gar keine Jazz-Vorkenntnisse haben und ein Musikinstrument beherrschen. Falls Sie ein Musikinstrument gut beherrschen, ein Musikstück nach Notentext lernen, oder vom Blatt lesen können, oder sogar professionelle/r Musiker/in sind, jedoch nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, um in einem Jazz Combo spielen zu können, empfehle ich es, Teil 1 ebenfalls  wahrzunehmen.

Am ersten Tag werden wir folgende Aspekte des Jazz Pianospiels detailliert betrachten:

  • Die Form eines Jazz Standards
  • Harmoniebezeichnung und das richtige Umgehen mit dem Realbook
  • Skalen und Akkorde
  • Grundlagen der Jazz Harmonie in Theorie und Praxis
  • Übungskonzept, Zielsetzung, Selbstkontrolle beim Üben, Erkennung der eigenen musikalischen Schwächen und dessen Beseitigung.

Teilnahmegebühr: € 100,00
Dauer: 11:00h bis 18:00h, mit Mittagspause (ohne Verpflegung)
Teilnehmerzahl: min. 4, max. 6
Zielgruppe: Hobbyspieler/innen und Amateurpianisten/innen ohne oder mit geringen Jazz Vorkenntnissen, klassisch ausgebildete Pianisten/innen, Musikpädagogen/innen.

Workshop II

So., 21.03.2020

Im 2. Teil vertiefen wir uns in zwei wichtigste Aspekte des Jazz – Swing und Improvisation. Wir lassen es sein, zu bestimmen, was Swing ist, dafür sind schon ausreichend Lanzen gebrochen worden, und es wird eine endgültige Antwort nie geben. Die Hauptfrage ist doch, warum zappeln unsere Zuhörer mit den Füssen und nicken mit den Köpfen im Takt unserer Musik? Was und wie machen wir, um das Publikum den Groove zu überreichen. Welche Rolle spielt der Pianist (Gitarrist/Keyboarder) in der Rhythmusgruppe und was erwarten wir von unseren Bassisten und Schlagzeugern .

Auf keinem Fall zu vergessen – die Improvisation. Fest mit dem Rhythmus verbunden, „erzählt“ ein Musiker seine Geschichte durch das Solo auf seinem Instrument. Die Improvisation hat, wie eine jede Sprache, bestimmte und strenge Regeln, grammatikalische Disziplin und die Form, wie zum Beispiel ein literarisches Werk. Und das kann man lernen. Das Ziel ist, Klischees, wie „man kann es oder man kann es einfach nicht“, „ohne Noten schaffe ich es nie“, „man muss besondere Gabe dafür haben“ und ähnliche negative Vorurteile zu zerbrechen.

Die Haupthemen des 2. Teil:

  • Das Spielen im Jazz Combo.
  • Rhythmische und harmonische Aspekte der Begleitung.
  • Kommunikation mit Solisten, Bassisten und Drummer.
  • Voicing (Stimmführung beim Begleiten) im Kontext eines Blues, Rhythm Changes und  Standards.
  • Workouts für Standards (Übungen für Skalen und Akkorde)
  • Phrasierung und Rhythmische Disziplin
  • Improvisations-Vokabular aufbauen.
  • Aufbau eines Solos
  • Und vieles mehr…

Teilnahmegebühr: € 100,00
Dauer: 11:00h bis 18:00h, mit Mittagspause (ohne Verpflegung)
Teilnehmerzahl: min. 4, max. 6
Zielgruppe: Hobbyspieler/innen und Amateurpianisten/innen ohne oder mit geringen Jazz Vorkenntnissen, klassisch ausgebildete Pianisten/innen, Musikpädagogen/innen.